Seebach – Drau/Stau 1 und Wernberger Schleife

Legende
Punkt 1: Straßenbrücke Millstätter-Ossiachersee
Punkt 2: Ausfluss Magdalensee
Punkt 3: Gottestal

 

Seebach: Beidufrig ab der Straßenbrücke Millstätter-Ossiacherstraße (Öbau Mössler) bis zum Ausfluss des Magdalenensees ist das Einlegen verboten. Ab Ausfluss des Magdalenensees bis in die Drau (Grenztafel Drau/Stau 1) sind alle gesetzlichen Fangarten erlaubt. Vom 16.04. bis 30.06. ist das Bewaten des Seebaches verboten. Aalruttenfischen ist im Seebach ab der Eisenbahnbrücke flussabwärts gestattet.
Drau / Stau 1: Linksufrig ab Grenztafel Drau / Stau 1 und rechtsufrig ab Grenztafel nach der Gailmündung bis jeweils zur Grenztafel des Reviers ÖDK (Verbund AG).
Drauschleife / Wernberg: Ab Drau / Damm Einfluss im gesamten Bogen bis zum Drau / Damm Ausfluss, inkl. Biotope im Bereich Gottestal.

 

Bestimmungen

Seebach: Befischung vom 16.04. bis 31.12.
Drau/Stau1: Befischung vom 01.04. bis 31.12.
Drauschleife: Befischung vom 01.05. bis 31.12.

Die Fischerei im Drau/Stau Wernberg kann vom Ufer und vom Boot aus erfolgen.
Das Ein- und Ausfahren von der Drau in den Seebach und in die Wernberger Schleife ist verboten.
Boote: Die Verwendung eines Bootes ist in der Vereinskanzlei zwecks Registrierung anzuzeigen. Das Abstellen der Boote in der Drauschleife Wernberg ist nur an den vom Verein angelegten Bootsständen gestattet. Das Fischen mit dem Boot bei Benützung unserer Vereinsboote gestattet. Beim Fischen mit dem Boot ist für Mitglieder mit einem registrierten Bootsstand bzw. bei Benützung unserer Vereinsboote gestattet. Die Boote sind mit den Bootsstandnummern (mind. 13 cm groß) sichtbar kennzuzeichnen. Fischen mit nich registrierten Belly-Booten bzw. Schlauchbooten ist verboten.
Die Boote müssen spätestens zum Zeitpunkt der ersten Eisbildung aus dem Wasser entfernt werden. Das Trockenlegen der Boote auf den Bootsständen ist strengstens untersagt, bei Nichtbeachtung wird eine Geldstrafe verhängt! Boote welche bis zum 1. April nicht im Wasser sind, werden auf Kosten des Besitzers entsorgt.
Auto: Im Bereich Gottestal ist die Zu- und Abfahrt für die Entladung der Fischereiausrüstung gestattet. Das Abstellen des Fahrzeuges hat ausnahmslos im Bereich des Friedhofes Gottestal zu erfolgen. Diese Regelung erfolgte nach Rücksprache mit der Gemeinde Wernberg. Bei Nichteinhaltung erfolgt der sofortige Kartenentzug.

Schutzzonen Drauschleife Wernberg
1. Das Fischen von der Halbinsel nördlich der Eisenbahn ist verboten (Schutzzone).
2. Das Annähern mit dem Boot zur Halbinsel und den Schilfgürteln ist bis zu einer maximalen Distanz von 10 Metern erlaubt.
3. Der Bereich des Schlossbaches ist durch eine Tafel „Privatbesitz Kloster
Wernberg“ gekennzeichnet. Das Fischen in diesem Bereich ist nur Tageskartenfischern vom Schloss Wernberg gestattet. Keine Ausnahmeregelung möglich.
4. Im Westbogen, von der Einmündung des Zauchnerbaches bis zu den Bootsständen ist laut Hinweistafell das Fischen vom Ufer aus nicht gestattet (Schutzzone).
5. In der Drauschleife Wernberg ist die Verwendung von Motoren mit Antrieb verboten. Es ist nicht gestattet, Einbauten, Flosse oder dergleichen zu errichten und von diesen aus den Fischfang auszuüben.
6. Das Nachtfischen ist vom 15.07. bis 31.12. wöchentlich jeweils von Mittwoch 22 Uhr bis Sonntag 5 Uhr erlaubt.
7. Während der Nachtzeit von 22 bis 5 Uhr ist das Befahren der Drauschleife Wernberg mit Booten ausnahmslos verboten (bis spätestens 22:15 Uhr). Die Boote müssen an den jeweils zugewiesenen Bootsständen angelegt werden.
8. Die Schutzzone „nördliche Steilwand“ (Brutzone Eisvögel) wurde auf einen Abstand von 30 Metern erweitert.
9. Das Fällen von Bäumen und Sträuchern sowie sonstige Veränderungen im Ufer-
bereich, Verschmutzungen jeglicher Art, Campieren und offenes Feuer sowie übermäßige Lärmregeung durch die Fischereiberechtigten sind verboten. Bei grobem Missbrauch erfolgt der sofortige Entzug der Fischereiberechtigung.
10. Während der Nachtzeit von 22 bis 5 Uhr ist die Befischung der Drauschleife vom Ufer aus, an folgenden Orten gestattet:
- Südliches Ufer der Drauschleife im Bereich der Bootssteganlage St. Ulrich
- Südliches Ufer der Drauschleife im Bereich des Zu- und Abflusses nächst dem Biotop Gottestal.
- Der Anfang bzw. das Ende des Fischereibereiches ist durch Hinweistafeln gekennzeichnet.
- Das Nächtigen außerhalb des festgelegten Fischereibereiches ist strengstens verboten!

Da sämtliche Regelungen in Zusammenarbeit mit den österreichischen Naturschutzorganisationen getroffen wurden, wird um genaueste Einhaltung der festgelegten Bestimmungen ersucht.